ATEMbasis Atemcheck
Ein strukturierter Blick auf dein Atemmuster
Beim ATEMbasis Atemcheck geht es nicht um Noten oder Bewertungen, sondern um einen klaren, strukturierten ersten Blick auf dein Atemmuster und die Signale deines Nervensystems.
Der Atemcheck besteht aus zwei Teilen:
1. Alltag & Atemmuster
Im ersten Teil beantwortest du Fragen dazu, wie du im Alltag atmest – in Ruhe, bei Belastung, unter Stress, beim Sport, im Schlaf. Deine Antworten zeichnen ein Bild davon, wie dein Atem dein Nervensystem und deinen Körper im Hintergrund mitsteuert.
2. BOLT®‑Wert (CO₂‑Toleranz)
Im zweiten Teil misst du deinen BOLT®‑Wert – einen einfachen Test, der Hinweise darauf gibt, wie tolerant dein Körper gegenüber CO₂ ist. Diese CO₂‑Toleranz ist ein Schlüssel für funktionelle Atmung: Sie beeinflusst, wie ruhig oder schnell du atmest, wie leicht du Atemnot empfindest und wie gut Sauerstoff tatsächlich in deinen Zellen ankommt.
Diese beiden Bausteine liefern bereits ein gutes erstes Bild deines Atemmusters – ohne Fachjargon und ohne Überforderung. Der Atemcheck ist kein medizinischer Test und ersetzt keine therapeutische Abklärung. Er ist ein Einstieg: ein Blick hinter die Kulissen deines Atems und eine Einladung, Muster bewusster wahrzunehmen.
Teil 1: Alltag & Atemmuster
Wie du den Atemcheck einordnen kannst
Je häufiger du die Fragen innerlich mit „Ja“ beantwortest und je niedriger dein BOLT®‑Wert ausfällt, desto deutlicher zeigt dir dein Körper, dass es sich lohnt, dein Atemmuster und dein Nervensystem genauer anzuschauen.
Wichtig dabei:
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Mehr Atmung bedeutet nicht automatisch bessere Atmung.
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Eine Atmung, die dauerhaft zu schnell, zu flach, zu laut oder im „Mehr‑Luft‑Modus“ läuft, kann den Körper stärker belasten, als man denkt.
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Sie hält das Nervensystem eher im Alarmzustand, statt ihm Sicherheit zu geben.
Der Atemcheck stellt keine Diagnose.
Er gibt dir Hinweise darauf, ob dein Atem eher angestrengt oder bereits gut reguliert arbeitet – und ob funktionelle Atmung ein sinnvoller Ansatzpunkt für dich sein könnte.
Teil 2 - BOLT®‑Wert / CO₂‑Toleranz
So funktionierts
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Setze dich aufrecht und entspannt hin.
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Atme einige Atemzüge ruhig durch die Nase ein und aus und komme zur Ruhe.
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Atme nach etwa 2-3 Minuten normal durch die Nase aus.
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Halte dir nach dieser normalen Ausatmung die Nase zu und starte die Zeit.
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Nicht vorher tief einatmen oder extra Luft holen. Der Mund ist ebenfalls geschlossen.
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Stoppe die Zeit beim ersten deutlichen Impuls, wieder einatmen zu wollen.
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Nicht kämpfen.
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Nicht bis zum maximalen Luftmangel warten.
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Lass die Nase los und atme ruhig weiter durch die Nase.
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Musst du danach tief Luft holen oder einen grösseren Atemzug nehmen, hast du zu lange gewartet.
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Den gemessenen Wert in Sekunden nennt man BOLT®‑Wert.
Dein nächster Schritt
Den wichtigsten Schritt hast du bereits gemacht, wenn du den Atemcheck durchläufst: Du hast hingeschaut.
Wenn du praktisch weitergehen möchtest, kannst du:
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mit meinem kostenlosen 7‑Tage‑Programm „Zurück zur Nasenatmung“ starten, um Nasenatmung wieder mehr in deinen Alltag zu holen
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in der ATEMbasis‑Bibliothek und im Newsletter regelmässig Impulse zu Atmung, Nervensystem, Schlaf, Regeneration und Belastbarkeit erhalten
Dein Atem ist kein Extra.
Er ist dein Fundament – und der Atemcheck hilft dir zu sehen, wie dieses Fundament im Moment tatsächlich aussieht.