Persönlich
Hey, ich bin Michèle.
Ich liebe Bewegung, Abenteuer und neue Ideen – und gleichzeitig faszinieren mich oft gerade die leiseren, tieferen Zusammenhänge des Lebens. Mich interessiert nicht nur, was funktioniert, sondern vor allem, warum sich etwas wirklich stimmig anfühlt oder eben nicht.
Schon lange begleitet mich ein feines Gespür dafür, wenn etwas zwar logisch klingt, aber der Körper eine andere Geschichte erzählt. Genau dieses Hinspüren prägt auch meinen Blick auf Gesundheit, Regeneration, Bewegung und Atmung.
Ich reise gerne, entdecke Neues, liebe Bücher, kreative Projekte und alles, was Charakter hat. Vielleicht ist genau diese Mischung aus Neugier, Tiefe und Klarheit etwas, das heute auch meine Arbeit ausmacht.
Denn ich glaube: Wirklich hilfreiche Begleitung beginnt dort, wo jemand nicht einfach drübergeht, sondern bereit ist, genauer hinzuschauen – mit Ruhe, Respekt und echter Neugier für den Menschen, der vor ihm sitzt.
Meine Atemgeschichte - vom roten Tuch zum Fundament
Meine Jahre mit dysfunktionaler Atmung
Eigentlich begann alles vor rund 30 Jahren. Mit dem Einstieg ins Berufsleben kam auch dieses ständige Gefühl von „hopp, noch schneller, noch besser, noch mehr“. Irgendwann bemerkte ich eine Enge in der Brust. Nicht dramatisch, aber hartnäckig. Als würde irgendwo ständig etwas leicht dagegenhalten. Als dürfte ich nie ganz frei durchatmen.
Ich liess das mehrfach abklären. Zeitweise war ich überzeugt, Asthma zu haben. Doch die Untersuchungen waren unauffällig: Lunge gesund, Atemvolumen normal – medizinisch alles in Ordnung. Nur mein Körper schien anderer Meinung zu sein.
Also begann ich zu suchen: Yoga, Meditation, Entspannungstechniken, Sport. Vieles tat mir gut. Ich lernte meinen Körper besser kennen, bewegte mich bewusster und entwickelte ein feineres Gespür für mich selbst.
Trotzdem blieb dieses leise Gefühl, dass etwas Grundlegendes fehlte. Obwohl ich mich intensiv mit Gesundheit beschäftigte, Yoga praktizierte, eine Yogaausbildung absolvierte und verschiedenste Methoden ausprobierte, blieb ein Bereich erstaunlich unbeachtet: meine Atmung.
Ironischerweise verstärkten manche Dinge, die ich damals über Atmung gelernt hatte, meine Beschwerden sogar. Ich erinnere mich an unzählige Yogastunden auf Reisen:
„Tiiiiief einatmen. Fülle die Lunge. Und jetzt alles raus … schhhhh.“
Die Brustkörbe hoben sich, die Atemzüge wurden grösser und lauter, und ich war überzeugt, dass genau das gesund sein müsse. Heute weiss ich: Mehr Atmung bedeutet nicht automatisch bessere Atmung. Und genau diese Vorstellung kann für ein ohnehin gestresstes Nervensystem ziemlich ungünstig sein.
Damals wusste ich das nicht. Also nahm ich mein Atemmuster überallhin mit: in den Alltag, in den Sport, in die Regeneration – und sogar in den Schlaf.
Der Einschnitt
Im November 2025 kam ein einschneidender Moment dazu:
Während meiner Arbeit als Buschauffeuse wurde ich Opfer eines Übergriffs. Ein Passagier unter Drogen, Alkohol und mit einem Messer versuchte, in meine Fahrerkabine zu gelangen.
Die Situation selbst ging vorbei. Mein Nervensystem jedoch nicht.
Obwohl die Gefahr längst vorüber war, blieb mein Körper in Alarmbereitschaft. Menschenmengen wurden anstrengend, mein System war ständig wachsam, und gefühlt sass hinter jeder Ecke ein Säbelzahntiger.
Anfangs war ich überzeugt, das „mit meinen Tools“ auffangen zu können – schliesslich hatte ich jahrelange Erfahrung mit Yoga, Meditation und Achtsamkeit. Doch irgendwann zog mein System die Notbremse: Blackouts, Daueranspannung, innere Unruhe. Die Symptome einer posttraumatischen Belastungsreaktion wurden immer deutlicher.
Und dann begann etwas, das ich bis dahin nie wirklich hinterfragt hatte, mein Leben massiv zu beeinflussen: mein Atem. Vor allem mein Zwerchfell schien zu streiken. Es war, als hätte mein Körper die Handbremse gezogen. Mein Atem fühlte sich nicht mehr frei an. Ich konnte nicht mehr darauf vertrauen, dass er mich trägt.
Gleichzeitig wurde mir bewusst, dass schnelle professionelle Unterstützung kaum verfügbar war. Trotz Überweisung meiner Hausärztin musste ich mit längeren Wartezeiten rechnen. Eine psychologische Begleitung war ein wichtiger Schritt – aber mein Körper brauchte in diesem Moment etwas, das ich sofort tun konnte.
Also begann ich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich hinzuschauen. Nicht, um meinen Atem zu kontrollieren oder noch weiter zu optimieren. Sondern mit einer einfachen Frage:
Was versucht mein Atem mir eigentlich zu sagen?
Wendepunkt: funktionelle Atmung
Auf dieser Suche stiess ich auf das Thema dysfunktionale Atmung und auf Oxygen Advantage. Plötzlich ergaben viele Puzzleteile meines Lebens einen Sinn.
Heute weiss ich: Meine Lunge war nie das Problem. Es war die Art, wie ich über viele Jahre hinweg geatmet hatte.
Was mich so tief berührt hat: Die Lösung lag nicht in noch mehr Disziplin, noch mehr Selbstoptimierung oder einer weiteren Methode auf meiner langen Liste. Im Gegenteil. Ich durfte lernen, meinem Körper wieder Sicherheit zu vermitteln – eine Atmung zu entwickeln, die nicht ständig Energie zieht, sondern Ressourcen aufbaut und meinem Nervensystem signalisiert:
Die Gefahr ist vorbei.
Manchmal sitze ich heute während meiner Atempraxis da und habe Tränen in den Augen oder bekomme plötzlich Gänsehaut. Nicht, weil etwas Spektakuläres passiert. Sondern weil sich etwas zum ersten Mal wirklich stimmig anfühlt. Weil mein Körper langsam versteht, dass er sicher ist.
Rückblickend glaube ich, dass ich all die Jahre nach etwas gesucht habe, ohne genau zu wissen, wonach. Heute kenne ich die Antwort: Ich habe nach dem Fundament gesucht – und nach all diesen Jahren endlich gefunden.
Warum ATEMbasis entstanden ist
Die Veränderungen in meinem Alltag waren so vielfältig, dass ich sie kaum alle aufzählen kann. Schlaf, innere Ruhe, Belastbarkeit, Regeneration und mein Umgang mit Stress haben sich auf eine Weise verändert, die ich früher nicht für möglich gehalten hätte.
Ich war so fasziniert von diesem neuen Verständnis und den Veränderungen, die ich selbst erleben durfte, dass ich nicht bei meiner eigenen Erfahrung stehen bleiben konnte. Ich wollte verstehen, was hinter dieser Arbeit steckt – und wie ich sie sicher und fundiert weitergeben kann.
Deshalb absolvierte ich die Ausbildung zur Oxygen Advantage Instruktorin Level 1 und befinde mich aktuell im Endspurt der Advanced Level 2 Ausbildung.
In diesem Prozess wurde mir klar: Genau dieses Wissen möchte ich weitergeben. Nicht, weil ich glaube, dass der Atem jedes Problem löst. Sondern weil ich erlebt habe, wie grundlegend es sein kann, wenn ein Körper wieder lernt, sich sicher zu fühlen.
Aus dieser Erfahrung heraus ist ATEMbasis entstanden – als Ort für Menschen, die nicht noch mehr Druck brauchen, sondern ein stabiles Atemfundament.
Werdegang
Ich mag es, wenn Dinge greifbar werden. Deshalb hier ein kurzer Blick auf meinen beruflichen und fachlichen Hintergrund.
Beruflicher Weg
1998–2002 – Ausbildung zur Augenoptikerin EFZ
Bis 2017 war ich in diesem Beruf tätig – in traditionellen Unternehmen, in der Brillenglasindustrie und in einer Augenarztpraxis.
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Menschen besser sehen lassen – und selbst lernen, genauer hinzuschauen.
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Brillen reparieren, verglasen, millimetergenau arbeiten und Details erkennen, die andere übersehen.
Seit 2017 – Bus‑ und Tramchauffeuse in Bern
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Kein stilles Hinterzimmer, sondern mitten im realen Leben.
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Menschen steigen ein und aus, Geschichten fahren mit, und kein Tag fühlt sich an wie der andere.
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Schichtdienst, Verkehr, Lärm, Verantwortung – ein Umfeld, in dem Stress und Nervensystem sehr konkret werden.
Yoga & Bewegung
Yoga begleitet mich seit meinem ersten Yogakurs 2006 – genau genommen seit der 1. Klasse, als unsere Lehrerin morgens mit uns den Sonnengruss übte. Was geblieben ist, ist kein Lifestyle‑Trend, sondern etwas, das still mitgewachsen ist.
2023 – 200h RYS‑Yogalehrerausbildung
Bali Kapha Yoga School
Weitere Vertiefungen in:
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Hatha‑ und Yin‑Yoga
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Meditation
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Achtsamkeit
- Aktuell an meiner 500 Stunden Ausbildung
Atmung & Fachausbildungen
2026 – mein persönliches „Atem‑Jahr“
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Ausbildung zur Atemcoachin an der AHAB Akademie
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Oxygen Advantage Functional Breathing Instructor (Level 1)
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aktuell im Endspurt der Advanced Level 2 Ausbildung
Und ich weiss heute schon: Das Thema funktionelle Atmung wird mich noch sehr lange begleiten. Für mich fühlt es sich an, als hätte ich meinen persönlichen Schatz im Silbersee gefunden.
Wenn du dich in Teilen meiner Geschichte wiederfindest – in der Suche, im „Ich tue schon so viel“ oder im Gefühl eines fehlenden Fundaments –, dann bist du bei ATEMbasis genau richtig.
Du musst nichts „Perfektes“ mitbringen. Es reicht, wenn du neugierig bist, deinen Atem und dein Nervensystem ein Stück besser zu verstehen.
Der nächste Schritt könnte für dich sein:
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der kostenlose ATEMbasis Atemcheck
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oder ein erster Blick auf meine aktuellen Angebote